Warum ich TrauerRede.pro entwickelt habe

Bern, 2014. Mein Schwiegervater Edi ist gestorben.

Meine Mutter kam aus Deutschland zur Beerdigung. In der Kapelle erlebte sie zum ersten Mal eine professionelle Trauerrednerin. Keine Standardpredigt. Kein Ablesen. Sondern eine Frau, die Edis Geschichte erzählte, als hätte sie ihn gekannt.

Die Worte trafen. Die Stille danach war anders. Meine Mutter war so berührt von der Empathie und Würde dieser Zeremonie, dass sie auf der Rückfahrt nach Deutschland einen Entschluss fasste.

„Das will ich auch können. Familien so begleiten. Einen Abschied so gestalten, dass er trägt."

Sie machte die Ausbildung. Mit über 50. Und sie wurde gut. Wirklich gut.

Seit über 10 Jahren begleitet sie nun Familien durch den schwersten Tag ihres Lebens. Hunderte Reden. Jede einzelne von Hand geschrieben. Die Familien schreiben ihr noch Monate später.

Ich habe ihr dabei zugesehen. Die Sonntagabende alleine am Schreibtisch. Wie sie an einer Formulierung feilte, bis sie sass – ohne dass jemand mitlas, ob die Rede wirklich trägt. Das leise Zweifeln vor jeder Feier, obwohl sie es längst konnte.

Trauerrednerin am Schreibtisch, allein beim Schreiben einer Rede

6–8 Stunden pro Rede. Jedes Mal. Nicht weil sie langsam ist – sondern weil sie es richtig machen wollte.

Ich fragte mich: Womit verbringt sie diese Stunden?

Das Gespräch mit der Familie: 2 Stunden. Unverzichtbar.

Recherche, Notizen sortieren: 1 Stunde.

Schreiben, Formulieren, Feilen: 4–5 Stunden.

Formatierung, letzte Korrekturen: 30 Minuten.

Die 4–5 Stunden Schreibarbeit – das war der Ansatzpunkt. Nicht weil diese Arbeit unwichtig wäre. Sondern weil vieles davon Struktur ist: Den roten Faden finden. Formulierungen, die zu ihr passen. Dinge, die sie schon hundertmal gemacht hat.

Dann kam die Idee.

Ein System, das ihren Stil aus 10-20 bestehenden Reden lernt. Das strukturiert erfasst, was die Familie erzählt. Und das einen Entwurf liefert, der klingt wie sie – nicht wie eine Vorlage.

So entstand TrauerRede.pro: Ein Werkzeug für Trauerredner, die jede Rede so gut machen wollen wie ihre beste – ohne die eigene Handschrift zu verlieren.

Heute arbeitet meine Mutter mit TrauerRede.pro – und gewinnt pro Rede Stunden zurück, die sie der Familie und dem Feinschliff widmet. Sie geht mit mehr Ruhe ans Pult.

Der Entwurf klingt nach ihr. Die Fakten stimmen. Sie begleitet Familien mit derselben Sorgfalt wie die Rednerin damals in Bern – mit ihrem eigenen Stil, bei jeder einzelnen Rede, und mit der Sicherheit, dass jede trägt.

– Florian Hilfiker
Gründer

Das Team

Florian Hilfiker

Florian Hilfiker

Gründer & Produktentwicklung

Die Vision hinter TrauerRede.pro. Entwickelt das Werkzeug, das seiner Mutter die Sicherheit gibt, dass jede Rede trägt.

Marcel Hilfiker

Marcel Hilfiker

Mitgründer & Support / Produktentwicklung

Operations & Kunden. Sorgt dafür, dass alles läuft – von der ersten Frage bis zum täglichen Einsatz.

Die Mission

Trauerredner entlasten, damit sie mehr Zeit für sich und die Familien haben – mit gleichbleibend hoher Qualität.

Gute Trauerarbeit sollte nicht an Selbstzweifeln scheitern. Technologie kann helfen, ohne die menschliche Komponente zu ersetzen.

Wofür TrauerRede.pro steht

Würde

Das Thema verdient Respekt. Keine generierten ChatGPT-Reden. Dein Stil, deine Handschrift – in jedem Entwurf.

Qualität

Keine Abstriche. 100% Fakten-Korrektheit, nicht 95%. Jeder Name, jedes Datum wird geprüft.

Datenschutz

Die Geschichten gehören den Familien. Server in Deutschland. DSGVO-konform. Jederzeit löschbar.

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